Gewichtung: 6 ECTS
Vorlesung: dienstags 08:15 – 11:00 Uhr (keine Anwesenheitspflicht
Übungen: mehrere Gruppen über die gesamte Woche verteilt (keine Anwesenheitspflicht)
Vorlesung
Die Vorlesung ist eher trocken und das Modul ist relativ theoretisch gehalten: Leider kann man nichts von dem Gelernten selbst ausprobieren, bspw. schreibt man den Assemblercode für Microcrontroller auf einem Blatt Papier..
Themen
- Zahlensysteme und Zahlenformate
- Grundlagen des Internets (Technologien und Protokolle)
- Kodierung (Komprimierung, Parität/Checksumme zum Erkennen von Übertragungsfehlern etc.)
- Instruktionen / MIPS Microcontroller programmieren (in Assembler, seltener muss auch Pseudocode in C angegeben werden)
- Prozessor, ALU, Pipelining
- Speicher (Arten, Hierarchie, Caches und Cache-Design, Speicherstrategien, Zugriffszeiten)
- Virtualisierung
- RAID-Systeme
- Busse und I/O (Schnittstellen)
Vieles was ich in der Vorlesung nicht verstanden habe, wurde vom Tutor richtig gut und verständlich erklärt. Er war sehr engagiert, hat jedem persönlich die Fehler in den Abgaben erklärt, jede Stunde den Vorlesungsstoff wiederholt, Beispiele vorgerechnet/erklärt und uns eine Zusammenfassung bereitgestellt. Es besteht auch hier keine Anwesenheitspflicht, aber die Übung war oft sinnvoller als die Vorlesung selbst. Die Übungsblätter müssen jede Woche bearbeitet werden und online in Moodle als PDF eingereicht werden. Man muss die Übungen mit insgesamt 60% bestanden haben um zur Klausur zugelassen zu werden. Die Übungspunkte werden als Bonuspunkte (max. 20%) auf die Klausurnote angerechnet, falls man besteht.
Prüfung
In der letzten Übungsstunde wird eine Probeklausur gerechnet, die häufig mit ähnlichen Aufgabestellungen drankommt. Wer die Übungen gut bearbeitet hat und die Probeklausur durchgeht, hat die Prüfung zumimdest schon bestanden. Programmieren muss man in der Klausur nicht (also keine Sorge, wenn man irgendwann von MIPS genervt ist).